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Kreishandwerkerschaft Pforzheim


    

Wichtige Informationen
 
Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen zu wichtigen Themen
 
Seite des Monats
31. Dezember 2018
 
Jeden Monat stellen wir Ihnen eine gelungene Internet-/Facebookseite eines unserer Innungsbetriebe vor. Im Monat Dezember ist dies die Seite der Firma Boch www.boch-kuechen.de

Möchten Sie uns eine gelungene Seite oder sogar Ihre eigene Seite vorschlagen? Dann senden Sie uns eine eMail mit dem Link der Seite an info@kh-pforzheim.de

Archiv:
Seite des Monat November www.ottowolf.de
Seite des Monats Oktober 2018: www.hapema-gmbh.de
Seite des Monats September 2018:www.frey-bauunternehmung.de
Seite des Monats August 2018:http://www.ganzhorn-arnbach.de
Seite des Monats Juli 2018:weiss-haustechnik.com
Seite des Monats Juni 2018:www.elektro-arnold.de
Seite des Monats Mai 2018:www.haberstroh.de
Seite des Monats April 2018: www.facebook.com/GipserBauer/
Seite des Monats März 2018: baeckerei-reinhardt.de
Seite des Monats Februar 2018: www.tri.ag/1_2_1_birkenfeld.php
Seite des Monats Januar 2018: holzbau-zimmerei-schaefer.de
Seite des Monats Dezember 2017:guenthnerheizung.de
Seite des Monats November 2017: www.moessinger-gmbh.de
Seite des Monats Oktober 2017: www.holz-heinzelmann.de
Seite des Monats September 2017: www.dennig-bau.de
Seite des Monats August 2017: gwinner-pforzheim.de/
Seite des Monats Juli 2017: www.bulling.de
Seite des Monats Juni 2017: www.eliko.de
Seite des Monats Mai 2017: www.baeckerei-meeh.de
Seite des Monats April 2017: www.balkonbauer.de
Seite des Monats März 2017: www.facebook.com/SchmiedeMetallbauPfeiffer
Seite des Monats Februar 2017: www.zornfleisch.de

Videowettbewerb "Ein Tag in meiner Ausbildung 4.0"
12. Dezember 2018
 
Videowettbewerb "Ein Tag in meiner Ausbildung 4.0"

Mehr Infos:
www.kh-pforzheim.de/kundendaten/Flyer_Videowettbewerb_Initiative_Ausbildungsbotschafter_2018.pdf

Aktuelles vom Datenschutzbeauftragten
07. Dezember 2018
 
Alle Jahre wieder: Fallstricke bei den Fotos von der Weihnachtsfeier

Eine Weihnachtsfeier mit den Kollegen ist immer ein Anlass, bei dem zur Erinnerung auch Fotos geschossen werden. Fast jeder hat heutzutage ein Smartphone oder ein Tablet in der Tasche, mit dem er jederzeit Fotos machen kann.

Doch die vermeintlich lustigen Schnappschüsse bergen Gefahren. Jeder Fotografierende muss sich deshalb bewusst sein: Der Abgebildete hat das Recht, darüber zu entscheiden, ob und wie Abbildungen wie z. B. Fotos, Videomaterial oder auch Zeichnungen usw. an Dritte weitergegeben, d. h. veröffentlicht werden.

Allgemeines Persönlichkeitsrecht immer zu beachten

Dieses Recht ist eine Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz und hat zur Folge, dass es der Einwilligung des Abgebildeten bedarf. Das ergibt sich insbesondere auch aus § 22 Kunsturhebergesetz (KunstUrhG).

Dieses Recht greift nicht nur im Falle einer beabsichtigten Veröffentlichung, sondern schon bei der Frage, ob jemand fotografiert werden darf oder nicht. Deshalb machen Sie Ihren Kollegen deutlich: Auch wenn es sich bei der Weihnachtsfeier um eine private Veranstaltung handelt, ist das Persönlichkeitsrecht zu beachten.

Fotos nicht einfach veröffentlichen, auch nicht auf Facebook und Co.

Das heißt zum einen: Wollen Kollegen Fotos oder Videos bei Facebook & Co. hochladen, brauchen sie dazu die vorherige ausdrückliche Zustimmung der abgebildeten Person. Und zum anderen: Hat der Abgebildete deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er gar nicht fotografiert werden möchte, ist dies unabhängig davon zu respektieren.

Aber es gibt Ausnahmen

Doch wie fast immer im Leben, gibt es auch hier Ausnahmen vom grundsätzlichen Einwilligungserfordernis. Diese sind in erster Linie in § 23 Abs. 1 KunstUrhG zu finden:

1. Ausnahme: Personen der Zeitgeschichte

Handelt es sich bei der abgebildeten Person um eine Person der Zeitgeschichte, ist deren Einwilligung nicht erforderlich. Darunter fallen Prominente wie Schauspieler und Politiker. Fotos, auf denen diese Personen abgebildet sind, sind Bildnisse mit zeitgeschichtlichem Bezug, für die das Einwilligungserfordernis nicht gilt.

2. Ausnahme: Beiwerk

Wenn im Bildmittelpunkt eine Landschaft, ein Gebäude oder eine Örtlichkeit steht und die abgebildete Person nur am Rande auf dem Bild erscheint, dann ist auch keine Einwilligung der abgebildeten Person erforderlich. Juristisch betrachtet ist die Person dann nämlich nur Beiwerk.

Beim Entscheiden kann folgende Überlegung hilfreich sein: Kann man sich die betreffende Person wegdenken, ohne dass sich irgendetwas an der Bildaussage ändert, ist die betreffende Person nur eine Randerscheinung.

3. Ausnahme: In der Masse „untergehen“

Bilder, die z. B. bei einer betrieblichen Feier gemacht werden, können immer dann ohne Einwilligung der abgebildeten Personen veröffentlicht werden, wenn nicht bestimmte Personen, sondern die Ansammlung von Menschen im Vordergrund steht. Im Mittelpunkt der Abbildung steht dann, die Stimmung einzufangen und dem Betrachter die Atmosphäre der Feier zu vermitteln.

Dabei muss die einzelne Person in der Masse „verschwinden“. Der Maßstab, der dabei anzulegen ist, lautet auch hier: Denkt sich der Betrachter des Bildes die betreffende Person weg, darf sich die Aussage des Bildes nicht verändern. In diesem Fall ist keine Einwilligung der betreffenden Person erforderlich.

Die miteinander schmusenden Kollegen aus der Personalabteilung oder der betrunkene Controller, der seinen Rausch auf dem Tisch ausschläft, wird allerdings kaum unter diese Ausnahmeregel fallen.

Praxistipp: So geht es ohne Einwilligung

Geben Sie für folgende Situationen grünes Licht: Wenn die bei der Feier gemachten Fotos im Einverständnis mit dem Abgebildeten entstehen, ausschließlich für private Zwecke genutzt werden – also beispielsweise zur persönlichen Erinnerung – und keine Veröffentlichung (z. B. bei Facebook) beabsichtigt ist, ist keine Einwilligung erforderlich.


Quelle:
Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

Rente - so viel dürfen Sie hinzuverdienen
04. Dezember 2018
 
Gar nicht mehr zu arbeiten, ist für 1,5 Millionen Rentner in Deutschland keine Option. Sie stehen weiterhin im Arbeitsleben – aus unterschiedlichen Perspektiven:„Während es für die einen wichtig ist, eine berufliche Aufgabe zu haben, wollen andere ihre Rente aufbessern oder sich ein Extrageld für Extraausgaben verdienen. Mancher möchte sich auch Rücklagen schaffen für die Zeit, wenn Geldverdienen nicht mehr möglich ist. Es kann sich bei knapper Rente sogar lohnen, weiterhin in die Rentenkasse einzuzahlen, um seine Bezüge zu erhöhen“, sagt Hermann-J. Tenhagen, ehemaliger Chef von Finanztest und jetziger Chefredakteur von Finanztip.de.

Welche Hinzuverdienstgrenzen einzuhalten sind, hängt davon ab, welche Art von Rente bezogen wird.

Normal in Rente
Wer bei Erreichen der Altersgrenze ganz regulär in Rente geht, darf unbegrenzt hinzuverdienen. Die Idee dahinter: Die Rente ist eine Versicherungsleistung – kein Zuschuss. Wer trotz Rentenbezug hinzuverdient, muss keinen Beitrag zur Rentenversicherung zahlen ­– kann dies aber freiwillig tun, um die Rente laufend aufzubessern. Dabei wird auch der Arbeitgeberanteil angerechnet. Einkommensteuer und Krankenkassenbeiträge müssen bezahlt werden.

Einkommensteuer: Ihre Höhe hängt vom Jahr des Renteneintritts ab. Wer 2004 in Rente ging, erhielt grundsätzlich 50 Prozent seiner Jahresbruttorente steuerfrei. Wer seit 2014 das Altersruhegeld kassiert, hat noch einen Freibetrag von 32 Prozent. Bleibt der Restbetrag unterhalb des steuerlichen Grundfreibetrags von aktuell 9.000 Euro (Ledige), bleibt die Rente gänzlich einkommensteuerfrei. Bis zum Jahr 2040 sinkt der prozentuale Freibetrag auf null. Danach müssen die Renten abzüglich des Grundfreibetrags, voll versteuert werden.

Krankenkassenbeiträge: Auch Rentner zahlen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Die Höhe richtet sich bei der gesetzlichen Krankenversicherung nach dem Einkommen. Die Rentenversicherung übernimmt einen Teil dieser Beiträge. Bei gesetzlich Versicherten beträgt er die Hälfte des derzeit gültigen Satzes von 14,6 Prozent, also 7,3 Prozent. Die Krankenkassen können einen Zusatzbeitrag erheben, den die Rentner alleine tragen. Wie Arbeitnehmer auch, können Rentenbezieher ihre Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie andere Vorsorgebeiträge, wie Haftpflicht- oder Unfallversicherung, steuerlich geltend machen. Bei der privaten Rentenversicherung richtet sich die Beitragshöhe nach den versicherten Risiken, die Rentenversicherung zahlt Zuschüsse.

Die Flexi-Rente und ihr Deckel
Wer frühzeitig in Rente geht, darf 6.300 Euro im Jahr hinzuverdienen. Wird die Grenze überschritten, werden 40 Prozent des Mehrverdienstes von der Rentenzahlung abgezogen. Wer als Minijobber mit 450 Euro im Monat beschäftigt ist, bleibt unter der Hinzuverdienstgrenze und zahlt weiterhin in die Rentenversicherung ein, was die Rente laufend erhöht.

Beispiel: Sie beziehen 950 Euro Rente im Monat und bessern sie mit 1.510 Euro Zuverdienst im Monat auf. Ihr jährliches Gehalt beträgt dann 18.120 Euro (1.510 Euro x 12 Monate). Davon ziehen Sie 6.300 Euro Freibetrag ab. Es verbleiben 11.820 Euro im Jahr, also 985 Euro im Monat. Von diesem Betrag werden Ihnen 40 Prozent ( = 394 Euro) abgezogen. Ihre Rentenleistung sinkt also von 950 Euro auf 556 Euro im Monat.

Auf der Internetseite der Deutsche Rentenversicherung finden Sie zwei Rechner, die den individuellen Abzugsbetrag ermitteln. Als Zuverdienst gilt der monatliche Bruttolohn, der steuerrechtliche Gewinn oder auch ein Vorruhestandsgeld.

Vorsicht Deckel: Wird die geminderte Rente mit dem Hinzuverdienst summiert, darf der individuelle höchste Einkommensbetrag der letzten 15 Jahre nicht überschritten werden. Andernfalls wird die Rente um diesen darüber liegenden Betrag gekürzt.

Achtung Betriebsrente: Wer zur gesetzlichen auch noch eine Betriebsrente bezieht, sollte beim Träger der Betriebsrente erfragen, ob das Überschreiten der Hinzuverdienstgrenze Auswirkungen auf die Höhe der Betriebsrente hat.

Sobald Sie die Regelaltersgrenze erreicht haben, dürfen Sie unbegrenzt hinzuverdienen.

Hinterbliebenenrente
Individuell bemessen werden auch die Zuverdienstgrenzen für Hinterbliebene. Zunächst werden von der Rente 14 Prozent und vom Bruttogehalt 40 Prozent abgezogen. So erhält man das Nettoeinkommen. Dies wird um den Freibetrag reduziert. Falls keine Kinder in Ausbildung sind, beträgt er 846 Euro im Westen und 810 Euro im Osten. Vom verbleibenden Rest zieht die Rentenversicherung 40 Prozent ab und reduziert die Witwenrente um diesen Betrag.

Beispiel: Sie beziehen 1.400 Euro Rente und 700 Euro Brutto-Gehalt. Von der Rente werden 14 Prozent (196 Euro) abgezogen, vom Gehalt 40 Prozent (280 Euro) macht zusammen 1.624 Euro. Dieses Nettoeinkommen übersteigt den Freibetrag West um 778 Euro. Pro Monat verlieren Sie also 311,20 Euro von Ihrer Witwenrente.

Quelle: Handwerk Magazin Unternehmertipp

Gesetzlicher Mindestlohn steigt
03. Dezember 2018
 
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2018 Teil I Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 20. November 2018

Zweite Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns (Zweite Mindestlohnanpassungsverordnung–MiLoV2) vom 13. November 2018

Auf Grund des § 11 des Mindestlohngesetzes vom 11. August 2014 (BGBl. IS. 1348) verordnet die Bundesregierung:

§1 Höhe des Mindestlohns
Der Mindestlohn beträgt ab
a) 1. Januar 2019 9,19 Euro brutto je Zeitstunde
b) 1. Januar 2020 9,35 Euro brutto je Zeitstunde.

§2 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2019 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Mindestlohnanpassungsverordnung vom 15. November 2016 (BGBl. I S. 2530) außer Kraft.

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