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Kreishandwerkerschaft Pforzheim


    

Wichtige Informationen
 
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Ferienjobs im Handwerk - Das sollten Handwerksbetriebe bei Schülern beachten
19. Juni 2018
 
Ferienjobs sind für Schüler auch im Handwerk zulässig, solange einige Regeln eingehalten werden. Hier die wichtigsten Eckpunkte, wie Sie Jugendlichen das Taschengeld aufbessern können und dabei im gesetzlichen Rahmen bleiben.

Das erste eigene Geld darf bereits mit 13 Jahren verdient werden. Jedoch nur mit Genehmigung der Eltern und mit leichten Arbeiten wie Babysitten, Einkäufe erledigen, Zeitungen austragen oder Nachhilfeunterricht erteilen – Baugewerke schauen hier also in die Röhre. Die maximale Arbeitszeit darf täglich nicht länger als zwei Stunden (in landwirtschaftlichen Familienbetrieben nicht mehr als drei Stunden) betragen. Gearbeitet werden darf fünf Tage pro Woche im Zeitraum zwischen 8 bis 18 Uhr, allerdings nicht an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Auch vor oder während des Schulunterrichts dürfen die Jugendlichen nicht arbeiten.

Einen Ferienjob dürfen sich Schüler, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen, erst suchen, sobald sie 15 Jahre alt und somit Jugendliche im Sinne des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) sind. Aber auch dieser Job unterliegt gesetzlichen Grenzen:

1. Maximal vier Wochen pro Kalenderjahr darf während der Schulferien Vollzeit gearbeitet werden. Das sind also 20 Ferienjob-Tage.
2. Die maximale Wochenarbeitszeit beträgt 40 Stunden.
3. Täglich dürfen Jugendliche grundsätzlich nicht länger als acht Stunden arbeiten, Pausen nicht mitgerechnet.
4. Der Ferienjob darf grundsätzlich nur zwischen sechs Uhr morgens und 20 Uhr abends ausgeführt werden.
5. Die vorgeschriebenen Ruhepausen bei einer täglichen Arbeitszeit von viereinhalb bis sechs Stunden betragen 30 Minuten. Bei mehr als sechs Stunden muss eine Pause von einer Stunde gewährt werden. Länger als viereinhalb Stunden hintereinander dürfen Jugendliche nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.
6. Samstags sowie an Sonn- und Feiertagen ist der Ferienjob tabu, eine Ausnahme besteht jedoch beispielsweise in Krankenhäusern, Gaststätten und in der Landwirtschaft – nicht aber im Handwerk.

Um Jugendliche vor physischen und psychischen Gefahren zu schützen, schreibt das JArbSchG weitere Einschränkungen vor. Verboten sind demnach folgende für das Handwerk relevanten Punkte:
• Arbeiten an gefährlichen Maschinen: Säge-, Fräs-, Hack-, Spalt-, Hobelmaschinen sowie Pressen
• Akkordarbeit und gesteigertes Arbeitstempo
• Jobs, die mit starker Hitze, Kälte und Nässe einhergehen
• Arbeiten unter gesundheitsschädlichen Einwirkungen wie Lärm, Strahlen und Erschütterungen
• Arbeiten, bei denen die Jugendlichen mit giftigen, ätzenden und reizenden Stoffen in Berührung kommen könnten
Achtung: Verstößt ein Arbeitgeber gegen diese Gesetzesvorgaben, muss er tief in die Tasche greifen – bis zu 15.000 Euro Geldbuße sind möglich. Schwerwiegende Missachtungen werden sogar als Straftaten geahndet.

Bis zu einem Verdienst von 9.000 Euro (Jahr 2018) muss keine Einkommenssteuer gezahlt werden. Geht das Entgelt für den Ferienjob (und eventuelle andere Einkünfte) darüber hinaus, ist eine Steuer-Identifikationsnummer zwingend erforderlich, denn es müssen Steuern abgeführt werden. Auf den Kindergeldanspruch der Eltern wirken sich Einkünfte des Kindes (egal wie hoch) seit dem 1. Januar 2012 nicht mehr aus.

Die fleißigen Ferienjobber sind über den Arbeitgeber unfallversichert. Der Versicherungsschutz ist dabei unabhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses oder der Höhe des Entgelts. Unbezahlte Praktika sind ebenso versichert wie Ferien-Mini-Jobs. Auch Hin- und Rückweg zur Arbeit sind versichert. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt bei einem Arbeits- oder Wegeunfall die Heilbehandlung, die Rehabilitation sowie Lohnersatzleistungen. Daher muss in diesem Fall bei einem Arztbesuch auch die Krankenversicherungskarte nicht vorgelegt werden.

Sozialversicherungsabgaben entfallen, wenn nicht länger als drei Monate bzw. 70 Tage im Jahr gearbeitet wird oder der Verdienst unter der Minijob-Grenze von 450 Euro bleibt. Zudem haben Schüler das Recht auf Entgeltfortzahlung, wenn sie während des Jobs krank werden.
Nach Auskunft der Experten der ARAG Versicherung sind Ferienjobs oder Praktika im Ausland allerdings nicht über die deutsche gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Das kann auch gelten, wenn es sich um ein deutsches Unternehmen im Ausland handelt. Daher raten die Experten dazu, sich schon vor der Abreise über die Absicherung gegen Arbeitsunfälle im Gastland zu informieren.

Quelle: handwerk magazin 06/2018

Handwerkstag kritisiert absurde Gesetzeslücke
07. Juni 2018
 
Der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) unterstützt mit Nachdruck einen Entschließungsantrag zur besseren finanziellen Förderung von Flüchtlingen in Ausbildung oder Studium, den das Land morgen (08.06.) im Bundesrat einbringt. „Wenn eine Gesetzeslücke dazu führt, dass staatliche Hilfen ausbleiben oder gekappt werden und in der Folge Gestattete oder Geduldete den eingeschlagenen Weg abbrechen, weil die Vergütung nicht zum Lebensunterhalt reicht, dann ist das absurd“, kritisiert Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold.
Momentan tut sich vor allem für Geflüchtete mit dem Aufenthaltsstatus „Gestattete“, aber auch zum Teil für Geduldete mit Voraufenthaltszeiten von mehr als 15 Monaten, eine Förderlücke auf.
Der Grund: Asylbewerberleistungsgesetz, Bundesausbildungsförderungsgesetz und Sozialgesetzbuch sind in diesem Punkt nicht aufeinander abgestimmt. Gestatteten und Geduldeten droht je nach persönlichen Voraussetzungen bei der Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums eine Förderlücke. Sie bekommen dann trotz eines Bedarfs keine Leistungen, um während der Ausbildung oder des Studiums abgesichert zu sein.
Reichhold: „Das führt dazu, dass gerade diejenigen bestraft werden, die bereit sind Verantwortung für ihre Zukunft zu übernehmen.“ Dies schade der Integration und vor dem Hintergrund des hohen Fachkräftebedarfs auch den Betrieben. Einzelfall-Lösungen, wie sie teilweise über soziale Freiwilligkeitsleistungen von Kommunen erfolgten, seien zwar erfreulich, könnten jedoch keine rechtssichere Perspektiven für Auszubildende und Betriebe schaffen.

ERASMUS+ für junge Berufsabsolventen
23. Mai 2018
 
VIMOB bietet weiterhin und ab sofort auch in den Jahren 2018 bis 2019 - über das gesamte Jahr verteilt - Berufspraktika im Rahmen des EU-Programms ERASMUS+ für junge Berufsabsolventen an.

Im Programm ERASMUS+ bieten wir jungen Menschen mit einer abgeschlossenen Ausbildung eine aus EU-Mitteln teilfinanziertes Berufspraktikum
- in Totnes/ England
- in Dublin/ Irland
- in Manchester/ / England
- in Liverpool/ England
- in Vicenza/ Italien an.

Es handelt sich um ein 14-wöchiges Berufspraktikum im erlernten Beruf des Teilnehmers,
bei dem in der Landessprache
- ein 3-wöchiger Voll-Sprachkurs zu Projektbeginn und
- einmal pro Woche stattfindenden Sprachkurs in den 11 Wochen des Praktikumsteils angeboten wird

DIE TEILNEHMENDE PERSONEN BEKOMMEN ZUSÄTZLICH EINEN ZUGANG ZUR ONLINE-SPRACHKURS DES ERASMUS+-PROGRAMMS.

Die Teilnahme ist auch selbstfinanziert möglich.

Die Zielgruppe sind hauptsächlich Handwerker, Kaufleute und Personen mit IHK-Berufen, die eine abgeschlossene Berufsausbildung oder beruflichen Erfahrungen haben. Sie müssen 18 Jahre und älter sein und ihren Wohnsitz in Deutschland haben.
Andere Berufsfelder, Aufenthaltsdauern, Personengruppen (z.B. Schüler und Abiturienten) und sonstige Programmbestandteile wenden sich bitte zur Rücksprache an uns.

Für alle Gruppen nehmen wir ab sofort Bewerbungen an. Das Auswahlverfahren läuft für alle Gruppen bis jeweils spätestens 5 Tage vor dem jeweiligen Starttermin.

Alle notwendigen aktuellen Informationen zu den Terminen, zum Programm und die aktuelle Ausschreibung finden Sie auf unserer Homepage www.vimob.de.

Auch bietet VIMOB Pforzheim e.V. in Kooperation mit seinen ausländischen Partnern individuelle Sprachkurse mit bzw. ohne Praktikumsanteil in England, Irland, Italien, und Spanien an.

BW-e-Gutschein: Gewerbetreibende sind nun antragsberechtigt
03. Mai 2018
 
Das Landesverkehrsministerium hat seinen BW-e-Gutschein für Handwerker geöffnet: Gewerbetreibende mit Lieferverkehr können jetzt ebenfalls Zuschüsse für die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen beantragen. Als Lieferverkehr gelten der geschäftsmäßige Transport von Dingen von oder zu Gewerbetreibenden oder Kunden sowie Fahrten von Handwerkern oder Baufahrzeugen, die als Werkstattwagen oder zum Transport von Werkzeugen oder Material eingesetzt werden.

weiterlesen hier: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/verkehrspolitik/elektromobilitaet/foerderung-elektromobilitaet/foerderung-e-fahrzeuge/

Quelle: BWHT

Jahr für Jahr bleiben im Handwerk Lehrstellen unbesetzt.
16. April 2018
 
Aus diesem Grund hat die Kreishandwerkerschaft auch in diesem Jahr wieder eine Lehrstellenumfrage bei ihren Mitgliedsbetrieben gestartet. Täglich gehen noch immer neue Meldungen von Betrieben ein, die für das kommende Lehrjahr (2018/19) noch eine/n Auszubildende/n suchen. Interessierte Jugendliche, die für momentan noch keine Lehrstelle gefunden haben, können gerne direkt Kontakt mit den gelisteten Lehrbetrieben aufzunehmen.

Link: www.kh-pforzheim.de/kundendaten//Liste-Praktikums-und-Lehrstellen-042018.pdf

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