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Kreishandwerkerschaft Pforzheim


    

Wichtige Informationen
 
Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen zu wichtigen Themen
 
Handwerk darf nicht Sündenbock jahrelanger Versäumnisse sein
27. Februar 2018
 
„Jetzt ist die Politik in der Pflicht, Wort zu halten bei den Ausnahmeregelungen für das Handwerk“, kommentiert Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold das heutige Urteil des Bundesverwaltungsgerichts. Es stehe außer Frage, dass der Wirtschaftsverkehr Ausnahmen brauche, sonst gebe es Stillstand auf Baustellen, defekte Heizungen könnten nicht repariert werden und der Kunde warte vergeblich auf seinen Elektriker. Versäumnisse der Politik dürften nicht auf dem Rücken der Handwerksbetriebe ausgetragen werden.
Das Urteil werfe viele Fragen für die praktische Umsetzung von Fahrverboten auf, sagte Reichhold. Allein damit werde schon deutlich, dass Fahrverbote nicht der Weisheit letzter Schluss seien. „Wir brauchen jetzt schnellstmöglich Rechts- und langfristige Planungssicherheit für die zugesagten Ausnahmeregelungen.“ Diese müssten darüber hinaus unbürokratisch realisiert werden.
In dem vorliegenden Entwurf des Luftreinhalteplans der Stadt Stuttgart soll der Lieferverkehr und damit das Handwerk von einem Fahrverbot nicht betroffen werden. Aus Sicht des Handwerks gehen die zahlreichen Ausnahmeregelungen aber nicht weit genug. Ursprünglich war eine Geltungsdauer von acht Jahren zugesagt, jetzt plötzlich sollen es nur vier Jahre sein. „Da müssen wir eine dicke Kröte schlucken, denn unsere Investitionszyklen fallen damit nahezu unter den Tisch“, zeigte sich Reichhold enttäuscht. Umso wichtiger sei es, regionale Unterschiede in der landeseinheitlichen Ausnahmekonzeption zu berücksichtigen. Reichhold: „Wir werden nicht zulassen, dass in Stuttgart - quasi als Präzedenzfall für andere Städte - Fakten für ähnliche Fälle geschaffen werden.“
Kontraproduktiv und dringend korrekturbedürftig sei angesichts der Notwendigkeit, die Luftschadstoffemissionen zu senken, der Ausschluss der für das Handwerk relevanten Fahrzeuge der Fahrzeugklasse N1 von der Landesförderung Elektromobilität im Rahmen der „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW“, fügte Reichhold in diesem Zusammenhang hinzu.

Redaktion:
BWHT
Eva Hauser
Pressesprecherin

Handwerker-Software zur Gewerbeabfallverordnung
26. Februar 2018
 
Die Software unterstützt Handwerksbetriebe bei der Erfüllung der Dokumentationspflichten der Gewerbeabfallverordnung. Relevante Daten und Dokumente können erfasst und eine Zusammenfassung für die Behörden erstellt werden. Die einzelnen Schritte sind einfach gestaltet. Zusätzlich gibt es Hilfetexte, die die Software-Nutzung und die Anforderungen der Verordnung erläutern. Die Software wurde federführend von der Handwerkskammer Düsseldorf entwickelt.

Wie jedes Werkzeug erfordert auch diese Software die Bereitschaft, sich einzuarbeiten. Als Anwendungshilfe dienen Video-Tutorials bei YouTube. Die Tutorials beziehen sich jeweils auf einen Bereich der Software-Nutzung, so dass Sie leicht portionsweise angeschaut werden können. Die Software ist für Handwerksbetriebe (Mitgliedsbetriebe einer Handwerkskammer) kostenlos nutzbar.

Die Erstellung der für die Behörde gedachten Entsorgungsdokumentation konnte bislang nicht ausführlich getestet werden. Insbesondere für diesen Teil der Software kann es noch Updates geben. Das soll jedoch bereits eingegebene Daten nicht berühren, sondern lediglich deren weitere Verarbeitung innerhalb der Software. Sie können also bereits Daten eingeben, ohne dass Sie diesen Aufwand nach dem Update wiederholen müssen.

Für Updates der Software wird bei jedem Start der Software eine Anfrage an den Server des Software-Herstellers gesendet und bei verfügbaren Updates die Option der Installation angeboten. Es erfolgt dabei – abgesehen von einer reinen Zählung der erfolgten Updates – keine Auswertung.

Die Umsetzung der Verordnung durch die Behörden kann regional unterschiedlich ausfallen und ist auch noch nicht etabliert. Insofern kann es geschehen, dass eine Behörde Nachbesserungen in der durch die Software erstellten Dokumentation wünscht. Grundsätzlich gehen wir aber davon aus, dass die von der Software erzeugte Dokumentation so ausführlich wie nötig und gleichzeitig so übersichtlich wie dabei möglich gestaltet ist.

Software-Download:

https//:www.zdh.de/fachbereiche/wirtschaft-energie-umwelt/umweltpolitik-nachhaltigkeit/gewerbeabfallverordnung/handwerker-software-zur-gewerbeabfallverordnung/download

Bitte lesen Sie vor dem Einsatz der Software unbedingt die ebenfalls zum Download bereitstehende Nutzerdokumentation. ?

„In der aktuellen Version können Nutzer allerdings noch nicht überprüfen, ob die Update-Funktion der Software durch z.B. eine Firewall blockiert wird. Dies wird in der nächsten Version geändert. Wer im Februar noch Versionsnummer 1.0.3.0 angezeigt bekommt, sollte von der Seite des ZDH die neue Version laden, seine Datenbank dorthin kopieren, die Update-Funktion überprüfen und ggf. dafür sorgen, dass sie Ihren Dienst tun kann.“

Umsatzsteuer: So wird sie in Rechnungen richtig ausgewiesen
12. Februar 2018
 
Fristen, Sonderregelungen und verpflichtende Angaben – die Anforderungen an Rechnungen sind klar reglementiert. Einen Überblick können sich Handwerker mit dem aktualisierten Flyer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) verschaffen.

Einfach nachfolgenden Link anklicken und kostenlos runterladen!
www.zdh.de/fileadmin/user_upload/ZDH_Flyer_Anforderungen_an_Rechnungen/index.html

Handwerk: Immer mehr zulassungsfreie Betriebe
08. Februar 2018
 
Die Zahl der Betriebe im baden-württembergischen Handwerk bleibt unterm Strich zwar nahezu unverändert, aber die Verschiebung von zulassungspflichtigen zu zulassungsfreien Berufen geht unvermindert weiter. Zum Stichtag 31.12.2017 gab es insgesamt 132.721 Handwerksbetriebe, vier mehr als im Vorjahr.
Am Jahresende 2017 waren nur noch 80.011 zulassungspflichtige Betriebe (Anlage A HwO) bei den Kammern im Land eingetragen, 676 weniger als noch vor einem Jahr. Einzige Gruppe mit einem kleinen Zuwachs war das Dienstleistungshandwerk mit 13.569 Betrieben (+0,2%) aufgrund eines Plus bei den Friseuren. Dagegen nahm die Zahl der Betriebe aus den übrigen Branchengruppen durch die Bank ab. Im Ausbaugewerbe waren 29.271 Betriebe eingetragen (-0,9%), im Bauhauptgewerbe 9.630 (-1,2%). Die Zahl der Handwerke für den gewerblichen Bedarf war um 1,7 Prozent auf 9.870 rückläufig. Das Kraftfahrzeuggewerbe konnte im Jahresvergleich seinen Bestand mit 9.561 Betrieben knapp halten. Das größte Minus mit 2,2 Prozent verzeichnete das Nahrungsmittelhandwerk, wo nun 4.572 Betriebe gemeldet waren. Im Gesundheitsgewerbe nahm die Zahl der Betriebe um 0,8 Prozent auf 3.538 ab. Zuwächse gab es dagegen im zulassungsfreien Handwerk (Anlage B1 HwO). Dort waren zum Stichtag 28.938 Betriebe, also 635 mehr als im Vorjahr, eingetragen. Ungefähr die Hälfte des Zuwachses ging jedoch auf Eintragungen von Fotografen zurück, die hauptsächlich nebenberuflich tätig sind. Im handwerksähnlichen Gewerbe (Anlage B2 HwO) waren am Jahresende 23.733 Betriebe eingetragen (+0,2%). Im Bereich der einfachen Tätigkeiten waren 39 Betriebe gemeldet.
Mittlerweile haben die zulassungspflichtigen Berufe noch einen Anteil von 60 Prozent des Gesamthandwerks, 2003 waren es noch 71 Prozent. Dagegen ist der Anteil der zulassungsfreien Berufe von zehn auf 22 Prozent gestiegen. Während die handwerksähnlichen Berufe ihren Anteil von rund 19 Prozent gehalten haben. “Es ist paradox”, meint Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold, “das Baugewerbe boomt, die Betriebe kommen kaum hinterher, die Aufträge abzuarbeiten.” Gleichzeitig nehme die Zahl der Meisterbetriebe ab, Gründungen gebe es meist in Dienstleistungsbereichen und häufig im Nebenerwerb. Man könne es nicht oft genug sagen: “Dem Handwerk geht es blendend, potenziellen Nachfolgern und Gründern stehen alle Türen offen.”

Schwellenwerte nach Mitarbeiterzahl
05. Februar 2018
 
Viele bürokratische Fragen und Probleme entstehen erst, wenn sich der Betrieb etabliert hat und die Unternehmerin / der Unternehmer Personal einstellen möchte. Dann sieht sich der Betrieb einer unübersichtlichen Zahl an Regelungen aus dem Arbeits- und Sozialrecht gegenüber, die teils erst ab einer bestimmten Betriebsgröße gelten. Die Auskunftspflicht zur amtlichen Statistik beginnt ebenso meist erst ab einer bestimmten Betriebsgröße. Ins-gesamt ist es sicher sinnvoll, bestimmte Kleinstbetriebe von Regelungen auszunehmen, dennoch erschweren die vielen unterschiedlichen Schwellenwerte der Unternehmerin / dem Unternehmer zu erkennen, ab wann was gilt. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die Schwellen teils nach tätigen Personen, teils nach Arbeitnehmern, einmal mit und einmal ohne Auszubildende, berechnet werden. Manche Werte beziehen sich auf den Betrieb und manche auf das gesamte Unternehmen. Bei manchen ist die Kopfzahl ausschlaggebend, bei manchen das Vollzeitäquivalent.

In diesem Merkblatt sind einige wichtige arbeits- und sozialrechtliche Schwellenwerte sowie einige Schwellenwerte der amtlichen Statistik dargestellt.

www.handwerk-bw.de/fileadmin/media/bwht-merkblaetter/bwht-merkblatt-schwellenwerte.pdf

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