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Kreishandwerkerschaft Pforzheim


    

Wichtige Informationen
 
Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen zu wichtigen Themen
 
Die eVergabe kommt! Informieren Sie sich jetzt!
04. April 2018
 
Anmeldung zur Infoveranstaltung “eVergabe” am 17.05.2018 im EBZ

Einfach nachfolgenden Link anklicken und runterladen!
www.kh-pforzheim.de/kundendaten/einladung-eVergabe.pdf

Befristung von Arbeitsverträgen mit Sachgrund
26. März 2018
 
Das Bundesarbeitsgericht (BAG, Az.: 7 AZR 420/15) hat zur Frage, wie oft Arbeitsvertragsbefristungen mit Sachgrund verlängert werden können, sinngemäß folgendes entschieden:
Obwohl für die Befristung eines Arbeitsvertrags tatsächlich der Sachgrund der Vertretung eines anderen Arbeitnehmers vorliegt, kann das Arbeitsverhältnis wegen institutionellen Rechtsmissbrauchs als unbefristetes gelten. In Bezug auf „Kettenbefristungen“ muss immer geprüft werden, ob unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls ausgeschlossen werden kann, dass Arbeitgeber missbräuchlich auf befristete Arbeitsverträge zurückgreift.
Fazit:
Mit dem vorliegenden Urteil hat das BAG klargestellt, dass der Arbeitgeber sich selbst bei Vorliegen eines Sachgrunds nach § 14 Abs. 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) nicht stets in Sicherheit wiegen kann. Liegt nämlich ein institutioneller Rechtsmissbrauch vor, kann der Verweis auf den Sachgrund ins Leere laufen und ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bestehen. Bedenklich ist diese Schlussfolgerung gerade in Bezug auf den häufig auftretenden Fall der Befristung wegen „der Vertretung eines anderen Arbeitnehmers“ nach § 14 Abs. 1 Nr. 3 TzBfG.
Das BAG hat im vorliegenden Streitfall die Grenzen der Gestaltungsmacht der Arbeitsvertragsparteien aufgezeigt, welche diese beim Abschluss von Vertretungsbefristungen gemäß § 14 Abs. 1 Nr. 3 TzBfG haben. Das oberste Arbeitsgericht hat damit zugleich das folgende dreistufige Bewertungssystem vorgegeben:
- Ausgangspunkt für die Schranken einer Sachgrundbefristung nach § 14 Abs. 1 Nr. 3 TzBfG sind demnach die Grenzen der sachgrundlosen Befristung nach § 14 Abs. 2 TzBfG, die für eine maximale Dauer von zwei Jahren bei höchstens dreimaliger Verlängerung zulässig ist. Bei einer Sachgrundbefristung besteht demnach kein Anlass für eine Missbrauchskontrolle, solange nicht mindestens das Vierfache eines dieser beiden Werte (Dauer: zwei Jahre; Anzahl Befristungen: drei) oder das Dreifache beider Werte überschritten wird. Liegt ein Sachgrund vor, kann also von der Befristung des Arbeitsverhältnisses Gebrauch gemacht werden, solange das Arbeitsverhältnis nicht die Gesamtdauer von sechs Jahren überschreitet und gleichzeitig nicht mehr als neun Vertragsverlängerungen vereinbart wurden; es sei denn, die Gesamtdauer übersteigt entweder acht Jahre oder es wurden mehr als zwölf Vertragsverlängerungen vereinbart.
- Wird diese Grenze jedoch alternativ oder kumulativ überschritten, ist eine umfassende Missbrauchskontrolle geboten. Dem Arbeitnehmer obliegt es in diesem Fall, weitere Umstände, die für einen Rechtsmissbrauch sprechen können, vorzutragen.
- Von einem Rechtsmissbrauch ist allerdings dann auszugehen, wenn einer der beiden Werte des § 14 Abs. 2 TzBfG um das Fünffache oder die beiden Werte um mehr als das Vierfache überschritten werden. In diesen Fällen muss der Arbeitgeber schon besondere Umstände vortragen, um den Rechtsmissbrauch wiederlegen zu können.

Quelle: MD 02/2018 Kfz Landesverband

Flugreise der Kreishandwerkerschaft Pforzheim-Enzkreis
22. März 2018
 
Apulien 8 Tage traumhaftes Süditalien genießen
30.09 - 07.10.2018


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Forum Unternehmensnachfolge 2018
06. März 2018
 
Die Handwerkskammer Karlsruhe lädt Unternehmer, die in den nächsten Jahren eine Betriebsübergabe planen und potentielle Übernehmer aus dem gesamten Kammerbezirk zu dem Forum „Unternehmensnachfolge 2018“ ein.Die kostenfreie Veranstaltung findet am Montag, dem 12.03.2018, ab 15:30 Uhr in der Kulturhalle Remchingen statt.

Wie lassen sich Betriebsübergaben optimal gestalten? Wo liegen die Schwierigkeiten und wie können sich die Betriebe und Übernahmeinteressenten fit machen für einen gelungenen Nachfolgeprozess?
In der betrieblichen Praxis gibt es wenige Handlungsfelder, die so facettenreich und intensiv zu beleuchten sind wie die Betriebsnachfolge. Es gibt keine Patentlösung für eine Betriebsübergabe/-nahme und es sind zahlreiche Gesichtspunkte zu berücksichtigen. Persönliche, betriebswirtschaftliche, finanzielle, technische, zivilrechtliche, arbeitsrechtliche und steuerliche Aspekte sind wichtig.
Auf der Tagesordnung des Forums stehen unter anderem zwei Kurzvorträge. Dabei geht es um die Erfolgsfaktoren im Nachfolgeprozess sowie um die Kaufpreisfinanzierung. Im Podiumsgespräch beantworten dann Experten Fragen und geben Tipps aus der Praxis.

Die Veranstaltung wird ergänzend von einem breiten Infomarkt begleitet, an dem sich folgende Forumspartner mit ihrem Leistungsangebot vorstellen: VR Bank Enz plus eG, Bürgschaftsbank, Steuerberaterkammer Nordbaden, SRH HS Heidelberg Campus Calw, Hochschule Karlsruhe, die Handwerkskammer Karlsruhe mit der Nachfolgemoderation, Rechtsberatung, Wirtschaftsmediation, der Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband.

Die Veranstaltung wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau unterstützt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bei der Handwerkskammer Karlsruhe.

Andrea Winkler, Nachfolgemoderation
winkler@hwk-karlsruhe.de,
Telefon: 0721 1600-109,

Die neue Datenschutzgrundverordnung DSGVO
02. März 2018
 
Am 25. Mai d.J. treten die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) in Kraft *). Daraus ergeben sich für alle Betriebe neue Verpflichtungen im Hinblick auf die digitale Verarbeitung personenbezogener Daten. Deren Nichtbeachtung kann nicht nur Bußgelder (Art. 83 DSGVO) von bis zu 4 % des erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres nach sich ziehen (s. auch unten Ziff. 9), sondern birgt auch die Gefahr in sich, wegen Verstößen gegen die DSGVO abgemahnt zu werden. Die für die Praxis wichtigsten Verpflichtungen einschl. Umsetzungshinweisen stellen wir als pdf.dateien im geschlossenen Mitgliederbereich unter Sonder-Dokumente ein. Ergänzend dazu finden Sie dort auch die vom Zentralverband des
Deutschen Handwerks (ZDH) hierfür entwickelten Muster und Formulare, um eine einfachere Handhabung zu ermöglichen.

Also, einfach mit Ihren persönlichen Zugangsdaten unter ´Nur für Mitglieder´ einloggen und unter ´Sonder-Dokumente´ die beiden pdf.Dateien 'Datenschutzgrundverordnung DSGVO' runterladen.

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