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Kreishandwerkerschaft Pforzheim


    

Wichtige Informationen
 
Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen zu wichtigen Themen
 
Fristverlängerung: Jetzt noch anmelden für den Solar- & Energiepreis 2018
04. Juli 2018
 
Energetisch vorbildliche Neubau- und Umbauprojekte werden auch 2018 wieder mit dem Solar- und Energiepreis ausgezeichnet. Die Teilnahme ist ganz einfach: Wer 2017 sein Bauprojekt abgeschlossen hat, füllt den Bewerbungsbogen aus und ist schon dabei. Die am besten bewerteten Wohn- und Nichtwohngebäude können sich über einen Goldbarren im Wert von 1.000 Euro, ein iPad, einen Kraftstoff- oder Heizölgutschein und weitere Preise freuen.

Die Bewerbungsfrist für den Solar- und Energiepreis wurde bis zum 22. Juli 2018 verlängert. Höchste Zeit also, das eigene Gebäude beim Wettbewerb der energieeffizientesten Häuser einzureichen. Der Solar- und Energiepreis 2018 wird vom ebz. Energie- und Bauberatungszentrum vergeben. Er stellt besonders gelungene thermische und/oder photovoltaische Solaranlagen in Verbindung mit dem vorbildlichen Aufbau des Wärmeschutzes in den Mittelpunkt.

Teilnehmen können alle privaten Häuslebauer und Renovierer aus der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis, die bisher den Preis noch nicht gewonnen haben. Sie sollen bis spätestens Ende 2017 ihr Haus in der oben beschriebenen Weise ausgestattet haben. Das Objekt muss in Pforzheim oder im Enzkreis stehen.

Wer teilnehmen möchte, findet den Bewerbungsbogen im Internetauftritt des ebz. unter www.ebz-pforzheim.de und bei den Gemeinden im Enzkreis und der Stadt Pforzheim ausliegen. Im Bewerbungsbogen werden einige Eckdaten zur Heizung, Solaranlage, zur Dämmung und zu weiteren energetisch relevanten Besonderheiten des Hauses erhoben. Zusätzlich sollen Fotos der Anlageteile beigelegt bzw. mitgesendet werden. Das geht ganz schnell per E-Mail oder auch auf dem Postweg. Eine Expertenjury entscheidet dann über die Gewinner, die schon im September beim Solar- und Energietag bekanntgegeben werden.

ebz. Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim-Enzkreis gGmbH
Am Mühlkanal 16, 75172 Pforzheim
www.ebz-pforzheim.de
info@ebz-pforzheim.de

3D - Druck für den Mittelstand
02. Juli 2018
 
Symposium „Additive Fertigung“ am 17.Juli in Remchingen

Die Handwerkskammer Karlsruhe und die Industrie-und Handels-kammer Nordschwarzwald veranstalten gemeinsam mit der Leichtbau BW GmbH das Symposium „Additive Fertigung“, die oft auch als 3D Technologie bezeichnet. Additive Fertigungsverfahren eignen sich besonders für die Herstellung von Modellen oder Ansichtsobjekten. Mittlerweile können Bauteile als Einzelstücke oder in Kleinserien in vielen Materialien wirtschaftlich gefertigt werden.

Zu dem Tagessymposium, das am 17.07.2018 ab 8:30 Uhr in der Kul-turhalle Remchingen stattfinden wird, sind alle interessierten Unter-nehmer und verantwortlichen Mitarbeiter eingeladen.

Ziel der Veranstaltung ist es, den kleinen und mittelständischen Un-ternehmen der Technologieregion Karlsruhe und der Region Nordschwarzwald die Möglichkeiten dieser innovativen Fertigungsver-fahren aufzuzeigen. Die Technologie ermöglicht die Herstellung von Bauteilen mit Freiheitsgraden in der Geometrie, wie dies bisher nicht vorstellbar war.

Um die Möglichkeiten des 3D-Drucks optimal nutzen zu können, ist ein Umdenken in der Entwicklung und Konstruktion unumgänglich. Die Wertschöpfungsketten werden sich grundlegend verändern. Neue Geschäftsmodelle entwickeln sich rund um diese noch jungen, innova-tiven Fertigungstechnologien. Den Teilnehmern der Veranstaltung mit zahlreichen Vorträgen wird von Experten und Anwendern das Poten-zial dieser Fertigungstechnologien als Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Fertigungsverfahren aufgezeigt.

In einem Marktplatz präsentieren daneben 25 Unternehmen aus dem Sektor der „Additiven Fertigung“ ihre Ideen und Umsetzungen. Für den Beauftragten der Handwerkskammer Karlsruhe für Innovation und Technologie, Klaus Günter, ist dies für alle Teilnehmer eine gute Ge-legenheit mit den Praktikern und den Wissenschaftsvertretern vor Ort in Kontakt zu kommen.

Bei Fragen zum Thema: Klaus Günter
Tel. 0721/1600-163
guenter@hwk-karlsruhe.de

Handwerkerpreise
28. Juni 2018
 
Stundenverrechnungssatz ist nicht gleich Verdienst

Das Handwerk gehört zu den Wirtschaftsbereichen mit besonders engem Kontakt zum Verbraucher. Dem Kunden stellt sich daher die Frage, wie sich die Preise der Handwerker eigentlich zusammensetzen.
Kritik wird oft an den scheinbar hohen Stundenverrechnungssätzen geübt. Dass "Stundenverrechnungssatz" nicht gleich "Verdienst" bedeutet, dürfte jedem hinlänglich bekannt sein - im Gegensatz zur Zusammensetzung der Handwerkerkosten. Sie sollen deshalb in diesem Faltblatt aufgeschlüsselt werden.
Auch wenn die Stundenverrechnungssätze in den einzelnen Handwerkszweigen unterschiedlich sind, ist das Schema der Kalkulation doch überall weitgehend identisch.

Ein Stundenverrechnungssatz von z.B. €55,00 EUR setzt sich zusammen aus:

€ 14,70
Bruttostundenlohn
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Querschnitt verschiedener Gewerke)

€ 12,27
Lohnnebenkosten
Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung (Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung), bezahlte Urlaubsund Feiertage, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Beitrag zur Umlage am Insolvenzgeld, nicht verrechenbare Zeiten, tarifliche Sozialaufwendungen etc.

€ 16,83
Betriebliche Gemeinkosten
Gehälter und Personalnebenkosten für Mitarbeiter im Büro, Raumkosten, Heizung, Strom, Gas, Wasser, betriebliche Versicherungen, Telefon, Gebühren, Werbung, EDV, Internet, Porto, Kfz-Kosten, Reinigung, Zinsen für Kredite, Abschreibungen auf abnutzbare Wirtschaftsgüter, kalkulatorische Kosten, betriebliche Steuern, etc.

€ 2,42
Zuschlag für Unternehmerrisko und Gewinn
deckt den Unternehmerlohn, dient zum Aufbau von Eigenkapital und finanziert Investitionen

€ 8,78
19% gesetzliche Mehrwertsteuer

Übrigens,
haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, dass Schwarzarbeiter keine Steuern und Sozialabgaben zahlen und wir gemeinsam unter anderem nachstehende Folgen zu tragen haben:

- Die Sozialversicherungskassen werden durch die Einnahmeausfälle geschwächt. Dies werden wir alle merken; spätestens im Rentenalter.
- Die Steuerausfälle führen dazu, dass die Kommunen z.B. nicht mehr die Schule Ihres Kindes renovieren oder den von Ihnen benötigten Kindergartenplatz finanzieren können.
- Der Arbeitsplatz Ihres Nachbarn, der bei einem Handwerksunternehmen arbeitet, wird gefährdet: Dessen Arbeitgeber kann gegen die illegalen, billigeren Konkurrenten auf Dauer nicht bestehen.
- Kleinere Handwerksbetriebe leiden besonders unter der wettbewerbsverzerrenden Konkurrenz der Schwarzarbeiter: Müssen sie aufgeben, fehlt auch Ihnen unter Umständen der unmittelbare Service vor Ort.
- Personen, die in einem Handwerksberuf selbständig werden und nicht in die Handwerksrolle eingetragen sind, haben die Meisterprüfung nicht abgelegt oder diese nicht bestanden: Der Kunde riskiert "Pfusch-Arbeiten".
- Sie haben als Verbraucher gegen einen Schwarzarbeiter keinen Anspruch auf Nachbesserung oder Schadensersatzansprüche, denn: Verträge mit Schwarzarbeitern sind nichtig.
- Gäbe es keine Schwarzarbeit, könnten allein im Handwerk mindestens 500.000 zusätzliche legale Arbeitsplätze geschaffen werden.
- Sowohl Schwarzarbeiter als auch Auftraggeber für Schwarzarbeit machen sich strafbar. Es drohen drastische Geldbußen.

Darum: Vergeben Sie Ihre Aufträge nur an eingetragene Handwerksbetriebe. Auskünfte erhalten Sie bei der für Ihren Bezirk zuständigen Kreishandwerkerschaft.

Quelle: Kreishandwerkerschaft Delmenhorst www.handwerk-delmenhorst.de/de/portrait/preise.php

Neustart der Digitalisierungsprämie / Jetzt beantragen!
28. Juni 2018
 
Der Technologie – und Innovationsberater der Handwerkskammer Karlsruhe, Klaus Günter, begrüßt, dass das Land Betriebe auf dem Pfad in die Digitalisierung der unternehmerischen Strukturen und Ge-schäftsprozesse finanziell unterstützt. Die neu aufgelegte Digitalisie-rungsprämie kombiniert jetzt ein zinsverbilligtes Darlehen mit einem Til-gungszuschuss.
„Mit dem neu gestalteten Angebot können mittelständische Handwerks-betriebe, die wir beraten, die notwendigen Digitalisierungsprojekte um-zusetzen“. Die Förderbedingungen ermöglichen es auch Unternehmen zu unterstützen, die über wenig freie Eigenmittel zur Finanzierung von Digitalisierungsmaßnahmen verfügen. Die Digitalisierung, so der Bera-ter der Kammer, betreffe ausnahmslos alle Handwerksgruppen, die Notwendigkeit der Betriebe sich zu digitalisieren, steige ständig.
Das Förderprogramm richtet sich an Unternehmen sowie Freiberufler mit maximal 100 Beschäftigten. Es werden zinsverbilligte Darlehen zwi-schen 10.000 und 100.000 Euro mit einem Tilgungszuschuss zwischen 5.000 und 10.000 Euro ausgereicht. Anträge für die Digitalisierungsprä-mie können ab dem 9. Juli 2018 gestellt werden. Bei der Ausgestaltung des Prämienprogramms sind die L-Bank als Förderbank des Landes und die baden-württembergischen Banken und Sparkassen als Haus-banken eingebunden, um den Unternehmen die Digitalisierungsprämie überall im Land anbieten zu können.

Bei Fragen zum Thema:
Klaus Günter
Tel. 0721/1600-163
guenter@hwk-karlsruhe.de

Ferienjobs im Handwerk - Das sollten Handwerksbetriebe bei Schülern beachten
19. Juni 2018
 
Ferienjobs sind für Schüler auch im Handwerk zulässig, solange einige Regeln eingehalten werden. Hier die wichtigsten Eckpunkte, wie Sie Jugendlichen das Taschengeld aufbessern können und dabei im gesetzlichen Rahmen bleiben.

Das erste eigene Geld darf bereits mit 13 Jahren verdient werden. Jedoch nur mit Genehmigung der Eltern und mit leichten Arbeiten wie Babysitten, Einkäufe erledigen, Zeitungen austragen oder Nachhilfeunterricht erteilen – Baugewerke schauen hier also in die Röhre. Die maximale Arbeitszeit darf täglich nicht länger als zwei Stunden (in landwirtschaftlichen Familienbetrieben nicht mehr als drei Stunden) betragen. Gearbeitet werden darf fünf Tage pro Woche im Zeitraum zwischen 8 bis 18 Uhr, allerdings nicht an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Auch vor oder während des Schulunterrichts dürfen die Jugendlichen nicht arbeiten.

Einen Ferienjob dürfen sich Schüler, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen, erst suchen, sobald sie 15 Jahre alt und somit Jugendliche im Sinne des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG) sind. Aber auch dieser Job unterliegt gesetzlichen Grenzen:

1. Maximal vier Wochen pro Kalenderjahr darf während der Schulferien Vollzeit gearbeitet werden. Das sind also 20 Ferienjob-Tage.
2. Die maximale Wochenarbeitszeit beträgt 40 Stunden.
3. Täglich dürfen Jugendliche grundsätzlich nicht länger als acht Stunden arbeiten, Pausen nicht mitgerechnet.
4. Der Ferienjob darf grundsätzlich nur zwischen sechs Uhr morgens und 20 Uhr abends ausgeführt werden.
5. Die vorgeschriebenen Ruhepausen bei einer täglichen Arbeitszeit von viereinhalb bis sechs Stunden betragen 30 Minuten. Bei mehr als sechs Stunden muss eine Pause von einer Stunde gewährt werden. Länger als viereinhalb Stunden hintereinander dürfen Jugendliche nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.
6. Samstags sowie an Sonn- und Feiertagen ist der Ferienjob tabu, eine Ausnahme besteht jedoch beispielsweise in Krankenhäusern, Gaststätten und in der Landwirtschaft – nicht aber im Handwerk.

Um Jugendliche vor physischen und psychischen Gefahren zu schützen, schreibt das JArbSchG weitere Einschränkungen vor. Verboten sind demnach folgende für das Handwerk relevanten Punkte:
• Arbeiten an gefährlichen Maschinen: Säge-, Fräs-, Hack-, Spalt-, Hobelmaschinen sowie Pressen
• Akkordarbeit und gesteigertes Arbeitstempo
• Jobs, die mit starker Hitze, Kälte und Nässe einhergehen
• Arbeiten unter gesundheitsschädlichen Einwirkungen wie Lärm, Strahlen und Erschütterungen
• Arbeiten, bei denen die Jugendlichen mit giftigen, ätzenden und reizenden Stoffen in Berührung kommen könnten
Achtung: Verstößt ein Arbeitgeber gegen diese Gesetzesvorgaben, muss er tief in die Tasche greifen – bis zu 15.000 Euro Geldbuße sind möglich. Schwerwiegende Missachtungen werden sogar als Straftaten geahndet.

Bis zu einem Verdienst von 9.000 Euro (Jahr 2018) muss keine Einkommenssteuer gezahlt werden. Geht das Entgelt für den Ferienjob (und eventuelle andere Einkünfte) darüber hinaus, ist eine Steuer-Identifikationsnummer zwingend erforderlich, denn es müssen Steuern abgeführt werden. Auf den Kindergeldanspruch der Eltern wirken sich Einkünfte des Kindes (egal wie hoch) seit dem 1. Januar 2012 nicht mehr aus.

Die fleißigen Ferienjobber sind über den Arbeitgeber unfallversichert. Der Versicherungsschutz ist dabei unabhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses oder der Höhe des Entgelts. Unbezahlte Praktika sind ebenso versichert wie Ferien-Mini-Jobs. Auch Hin- und Rückweg zur Arbeit sind versichert. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt bei einem Arbeits- oder Wegeunfall die Heilbehandlung, die Rehabilitation sowie Lohnersatzleistungen. Daher muss in diesem Fall bei einem Arztbesuch auch die Krankenversicherungskarte nicht vorgelegt werden.

Sozialversicherungsabgaben entfallen, wenn nicht länger als drei Monate bzw. 70 Tage im Jahr gearbeitet wird oder der Verdienst unter der Minijob-Grenze von 450 Euro bleibt. Zudem haben Schüler das Recht auf Entgeltfortzahlung, wenn sie während des Jobs krank werden.
Nach Auskunft der Experten der ARAG Versicherung sind Ferienjobs oder Praktika im Ausland allerdings nicht über die deutsche gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Das kann auch gelten, wenn es sich um ein deutsches Unternehmen im Ausland handelt. Daher raten die Experten dazu, sich schon vor der Abreise über die Absicherung gegen Arbeitsunfälle im Gastland zu informieren.

Quelle: handwerk magazin 06/2018

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