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Kreishandwerkerschaft Pforzheim


    

Wichtige Informationen
 
Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen zu wichtigen Themen
 
Handwerk: Immer mehr zulassungsfreie Betriebe
08. Februar 2018
 
Die Zahl der Betriebe im baden-württembergischen Handwerk bleibt unterm Strich zwar nahezu unverändert, aber die Verschiebung von zulassungspflichtigen zu zulassungsfreien Berufen geht unvermindert weiter. Zum Stichtag 31.12.2017 gab es insgesamt 132.721 Handwerksbetriebe, vier mehr als im Vorjahr.
Am Jahresende 2017 waren nur noch 80.011 zulassungspflichtige Betriebe (Anlage A HwO) bei den Kammern im Land eingetragen, 676 weniger als noch vor einem Jahr. Einzige Gruppe mit einem kleinen Zuwachs war das Dienstleistungshandwerk mit 13.569 Betrieben (+0,2%) aufgrund eines Plus bei den Friseuren. Dagegen nahm die Zahl der Betriebe aus den übrigen Branchengruppen durch die Bank ab. Im Ausbaugewerbe waren 29.271 Betriebe eingetragen (-0,9%), im Bauhauptgewerbe 9.630 (-1,2%). Die Zahl der Handwerke für den gewerblichen Bedarf war um 1,7 Prozent auf 9.870 rückläufig. Das Kraftfahrzeuggewerbe konnte im Jahresvergleich seinen Bestand mit 9.561 Betrieben knapp halten. Das größte Minus mit 2,2 Prozent verzeichnete das Nahrungsmittelhandwerk, wo nun 4.572 Betriebe gemeldet waren. Im Gesundheitsgewerbe nahm die Zahl der Betriebe um 0,8 Prozent auf 3.538 ab. Zuwächse gab es dagegen im zulassungsfreien Handwerk (Anlage B1 HwO). Dort waren zum Stichtag 28.938 Betriebe, also 635 mehr als im Vorjahr, eingetragen. Ungefähr die Hälfte des Zuwachses ging jedoch auf Eintragungen von Fotografen zurück, die hauptsächlich nebenberuflich tätig sind. Im handwerksähnlichen Gewerbe (Anlage B2 HwO) waren am Jahresende 23.733 Betriebe eingetragen (+0,2%). Im Bereich der einfachen Tätigkeiten waren 39 Betriebe gemeldet.
Mittlerweile haben die zulassungspflichtigen Berufe noch einen Anteil von 60 Prozent des Gesamthandwerks, 2003 waren es noch 71 Prozent. Dagegen ist der Anteil der zulassungsfreien Berufe von zehn auf 22 Prozent gestiegen. Während die handwerksähnlichen Berufe ihren Anteil von rund 19 Prozent gehalten haben. “Es ist paradox”, meint Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold, “das Baugewerbe boomt, die Betriebe kommen kaum hinterher, die Aufträge abzuarbeiten.” Gleichzeitig nehme die Zahl der Meisterbetriebe ab, Gründungen gebe es meist in Dienstleistungsbereichen und häufig im Nebenerwerb. Man könne es nicht oft genug sagen: “Dem Handwerk geht es blendend, potenziellen Nachfolgern und Gründern stehen alle Türen offen.”

Schwellenwerte nach Mitarbeiterzahl
05. Februar 2018
 
Viele bürokratische Fragen und Probleme entstehen erst, wenn sich der Betrieb etabliert hat und die Unternehmerin / der Unternehmer Personal einstellen möchte. Dann sieht sich der Betrieb einer unübersichtlichen Zahl an Regelungen aus dem Arbeits- und Sozialrecht gegenüber, die teils erst ab einer bestimmten Betriebsgröße gelten. Die Auskunftspflicht zur amtlichen Statistik beginnt ebenso meist erst ab einer bestimmten Betriebsgröße. Ins-gesamt ist es sicher sinnvoll, bestimmte Kleinstbetriebe von Regelungen auszunehmen, dennoch erschweren die vielen unterschiedlichen Schwellenwerte der Unternehmerin / dem Unternehmer zu erkennen, ab wann was gilt. Eine weitere Schwierigkeit ist, dass die Schwellen teils nach tätigen Personen, teils nach Arbeitnehmern, einmal mit und einmal ohne Auszubildende, berechnet werden. Manche Werte beziehen sich auf den Betrieb und manche auf das gesamte Unternehmen. Bei manchen ist die Kopfzahl ausschlaggebend, bei manchen das Vollzeitäquivalent.

In diesem Merkblatt sind einige wichtige arbeits- und sozialrechtliche Schwellenwerte sowie einige Schwellenwerte der amtlichen Statistik dargestellt.

www.handwerk-bw.de/fileadmin/media/bwht-merkblaetter/bwht-merkblatt-schwellenwerte.pdf

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg
19. Januar 2018
 
Gesellschaftliches Engagement lohnt sich: Und die Unternehmen in Baden-Württemberg wissen das schon lange. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem Dritten Sektor stellen Sie sich konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen. Mit vielfältigen, innovativen „Corporate Social Responsibility“ (CSR)-Aktivitäten arbeiten sie an der Lösung gesellschaftlicher Problemlagen und bilden damit einen wesentlichen Grundpfeiler für eine offene, stabile und solidarische Gesellschaft. Gleichzeitig sichern Sie die eigene Zukunftsfähigkeit. Im Rahmen des Lea-Mittelstandspreises werden auch in 2018 wieder vorbildliche CSR-Aktivitäten mit der Lea-Trophäe ausgezeichnet und den Unternehmen für ihr Engagement gedankt.

Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg, den Bischöfen Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart), Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg) sowie den Landesbischöfen Dr. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche Württemberg) und Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden). Die feierliche Preis-verleihung findet am 03. Juli 2018 vor rund 400 Gästen im Neuen Schloss in Stuttgart statt.

Ab sofort können sich alle baden-württembergischen Unternehmen mit maximal 500 Vollbeschäftigten bewerben, die in Kooperation mit einer Organisation aus dem Dritten Sektor, z. B. einem Wohlfahrtsverband, einem Verein oder einer Umweltinitiative gemeinsam ein Projekt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen realisiert haben. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2018. Weitere Informationen zum Wettbewerb und dem Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.lea-mittelstandspreis.de.

Anfragen zum Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg, c/o DiCV Rottenburg-Stuttgart e.V., Inci Wiedenhöfer, Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart,
Tel: 0711/ 2633-1147, E-Mail: info@mittelstandspreis-bw.de.

Skytron bietet Preisvorteile für Innungsmitglieder
15. Dezember 2017
 
Sehr geehrtes Innungsmitglied,
schnelles Internet zählt mittlerweile zu dem Grundbedürfnis einer modernen Gesellschaft. Gerade für Unternehmen und Handwerksbetriebe zählt der Zugang zum schnellen Internet bereits heute zu einem Grundpfeiler der Geschäftspolitik.
Lesen Sie weiter:
www.kh-pforzheim.de/kundendaten/skytron-preisvorteile-fuer-innungsmitglieder.pdf

Zurück in die Zukunft
08. November 2017
 
Außerordentlich gut besucht war die diesjährige Herbst-Vollversammlung der Glaser-Innung Pforzheim-Enzkreis, zu der Obermeister Bernd Hoheisen fast zwei Drittel der Innungsmitglieder begrüßen durfte.
Hauptthema war die Abstimmung über den Verbleib der Innung im Landesverband des Glaserhandwerks Baden-Württemberg, nachdem man erst zu Beginn des Jahres nach über 20jähriger verbandsloser Zeit in denselben eingetreten war.
In seiner Begrüßung hob Obermeister Hoheisen die derzeit gute konjunkturelle Lage im Glaserhandwerk hervor. Insgesamt lag die Produktion an Fenstern im ablaufenden Jahr bundesweit bei 14.7 Mio. Einheiten. Und für 2018 wird ein weiterer Anstieg um 3,3% prognostiziert. Zudem gebe es neue Betätigungsfelder im Bereich von "smart home", also der Digitalisierung von Gebäuden, wo auch das "smarte, digital gesteuerte Fenster" eine Rolle spielen wird.
Berichten konnte der Obermeister auch über die derzeitige Entwicklung neuer 2fach-verglaster Fenster, die mit einem UG-Wert von 0,8 isoliertechnisch gesehen den viel schwereren 3fach-verglasten Fenstern kaum nachstünden, für den Glaser aber einfacher einzubauen seien.
Bevor man nach einer knapp einjährigen Probezeit über den Verbleib der Innung im Landesverband abstimmte, erklärte Innungsgeschäftsführer Mathias Morlock nochmals die wichtigsten Vorteile, welche eine Verbandsmitgliedschaft mit sich bringt. Dabei hob er vor allem auf die Beratungs- und umfassenden Informationstätigkeiten ab sowie den gesamten Schulungs- und Weiterbildungsbereich. Nach seinen Ausführungen fand eine rege Diskussion unter den Mitgliedern statt, bevor man zur Abstimmung schritt. Diese erbrachte dann eine deutliche Mehrheit für den Wiederaustritt.
Einstimmig im Amt bestätigt wurden bei den satzungsgemäß anstehenden Neuwahlen Obermeister Bernd Hoheisen (3. von links) und dessen Stellvertreter Heimo Schmid (2. von rechts). Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden die weiteren Vorstandsmitglieder: (von links) Martin Morlock (Steinegg), Frank Walch (Remchingen), Udo Essig (Niefern), Uwe Adam (Illingen) und Andreas Bachmaier (Pforzheim) sowie Andreas Kretz (Pforzheim - fehlt auf dem Bild). Erster Gratulant war Kreishandwerksmeister Rolf Nagel (4. von rechts). Zu Kassenprüfern bestellt wurden Sabina Schmid und Regina Bachmaier.
Am Ende der Sitzung referierte Gregor Böhm vom Versorgungswerk der Signal Iduna noch zum neuen Betriebsrentenverstärkungsgesetz und Geschäftsführer Morlock lud alle Mitglieder zur 1. Hausmesse der Kreishandwerkerschaft am 17. November ins Haus des Handwerks ein.

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