Wichtige Informationen
 
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Kfz-Innung gibt Prüfungsergebnisse bekannt
11. Februar 2019
 
Schon gute Tradition ist es, dass die Innung des Kfz-Gewerbes Pforzheim-Enzkreis, welche für die Abnahme der Gesellenprüfungen im Bereich Kfz-Technik verantwortlich zeichnet, am Ende des 1-wöchigen Prüfungsmarathons für alle Prüflinge sowie ihre eingesetzten Prüfer eine zentrale Prüfungsbekanntgabe mit abschließendem gemeinsamen Abendessen durchführt.
So trafen sich Prüfer und Prüflinge sowie Lehrkräfte der Alfons-Kern-Schule Pforzheim und der Ferdinand-Von-Steinbeis-Schule Mühlacker im Gasthaus "Zur Stadt Pforzheim" Eutingen, um die Ergebnisse der diesjährigen Winter-Gesellenprüfung zu erfahren.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Innungsobermeister Timo Gerstel (Bild rechts) verkündete Prüfungsausschussvorsitzender Daniel Glöckner (2. v. r.) die Ergebnisse. Von insgesamt 49 Prüflingen hatten 45 das Prüfungsziel erreicht. Vier Prüflinge müssen in der diesjährigen Sommerprüfung erneut antreten. Die Gesamtprüfungsbesten sind Julian Obermeier (AH Freyer, Pforzheim), Henning Braun (AZ Dobler, Mühlacker), Simon Müller (SEVO, Vaihingen/Enz), Yannik Moser (Porsche Zentrum Pforzheim) und Hannes Braun (VW Zentrum Pforzheim).
Alle Prüflinge erhielten aus den Händen von stv. Prüfungsvorsitzenden Helmut Braun (Bild links) die Prüfbescheinigungen ausgehändigt.
Eine kurze Umfrage bei den Prüflingen ergab, dass nahezu alle von ihren Lehrbetrieben in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen werden. Einige wechseln in einen anderen Betrieb und wieder andere planen ein Studium. Nur zwei der frischgebackenen Kfz-Gesellen sind noch auf der Suche nach einer festen Anstellung. Hierfür hat ihnen die Innung bereits Unterstützung zugesagt.

Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg
18. Januar 2019
 
Viele Unternehmen in Baden-Württemberg leben mit innovativen „Corporate Social Responsibility“ (CSR)-Aktivitäten eine verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmensführung. Gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem Dritten Sektor stellen sie sich konkreten gesellschaftlichen Her-ausforderungen. Sie zeigen, dass gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und wirt-schaftlicher Erfolg Hand in Hand gehen können. Damit sind sie von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft.
Am 3. Juli 2019 wird die Lea-Trophäe für herausragendes gesellschaftliches Engagement im Neuen Schloss in Stuttgart erneut verliehen und den Unternehmen für ihr Engagement gedankt.
Der Preis steht unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg, den Bischöfen Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart), Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg) sowie den Landesbischöfen Dr. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche Württemberg) und Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche Baden). Die feierliche Preisverleihung findet am 3. Juli 2019 vor rund 400 Gästen im Neuen Schloss in Stuttgart statt.
Ab sofort können sich alle baden-württembergischen Unternehmen mit maximal 500 Vollbeschäftigten, die in Kooperation mit einer Organisation aus dem Dritten Sektor, z. B. einem Wohlfahrtsverband, einem Verein oder einer Umweltinitiative gemeinsam ein Projekt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen realisiert haben, bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. März 2019. Weitere Informationen zum Wettbewerb und dem Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.lea-mittelstandspreis.de.
Anfragen zum Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an die Geschäftsstelle des Mittelstandspreises für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg, c/o DiCV Rottenburg-Stuttgart e.V., Inci Wiedenhöfer, Strombergstraße 11, 70188 Stuttgart,
Tel: 0711/ 2633-1147, E-Mail: info@mittelstandspreis-bw.de.

Der gesetzliche Mindestlohn (Info-Flyer)
17. Januar 2019
 
Seit dem 01.01.2015 gibt es in Deutschland einen bundeseinheitlich geregelten gesetzlichen Mindestlohn. Mit Wirkung zum 01.01.2019 beträgt dieser 9,19 EUR (brutto) pro Arbeitsstunde und wird zum 01.01.2020 auf 9,35 EUR (brutto) angehoben.

Neben dem reinen Betrag gibt es aber noch zahlreiche andere gesetzlichen Regelungen im Zusammenhang mit dem Mindestlohn, die es zu beachten gilt.

Hierzu hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) einen umfassenden Informationsflyer herausgebracht. Mitgliedsbetriebe können diesen im geschlossenen Bereich unter Sonder-Dokumente / Gesetzlicher Mindestlohn herunterladen.

Videowettbewerb "Ein Tag in meiner Ausbildung 4.0"
12. Dezember 2018
 
Videowettbewerb "Ein Tag in meiner Ausbildung 4.0"

Mehr Infos:
www.kh-pforzheim.de/kundendaten/Flyer_Videowettbewerb_Initiative_Ausbildungsbotschafter_2018.pdf

Aktuelles vom Datenschutzbeauftragten
07. Dezember 2018
 
Alle Jahre wieder: Fallstricke bei den Fotos von der Weihnachtsfeier

Eine Weihnachtsfeier mit den Kollegen ist immer ein Anlass, bei dem zur Erinnerung auch Fotos geschossen werden. Fast jeder hat heutzutage ein Smartphone oder ein Tablet in der Tasche, mit dem er jederzeit Fotos machen kann.

Doch die vermeintlich lustigen Schnappschüsse bergen Gefahren. Jeder Fotografierende muss sich deshalb bewusst sein: Der Abgebildete hat das Recht, darüber zu entscheiden, ob und wie Abbildungen wie z. B. Fotos, Videomaterial oder auch Zeichnungen usw. an Dritte weitergegeben, d. h. veröffentlicht werden.

Allgemeines Persönlichkeitsrecht immer zu beachten

Dieses Recht ist eine Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nach Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz und hat zur Folge, dass es der Einwilligung des Abgebildeten bedarf. Das ergibt sich insbesondere auch aus § 22 Kunsturhebergesetz (KunstUrhG).

Dieses Recht greift nicht nur im Falle einer beabsichtigten Veröffentlichung, sondern schon bei der Frage, ob jemand fotografiert werden darf oder nicht. Deshalb machen Sie Ihren Kollegen deutlich: Auch wenn es sich bei der Weihnachtsfeier um eine private Veranstaltung handelt, ist das Persönlichkeitsrecht zu beachten.

Fotos nicht einfach veröffentlichen, auch nicht auf Facebook und Co.

Das heißt zum einen: Wollen Kollegen Fotos oder Videos bei Facebook & Co. hochladen, brauchen sie dazu die vorherige ausdrückliche Zustimmung der abgebildeten Person. Und zum anderen: Hat der Abgebildete deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er gar nicht fotografiert werden möchte, ist dies unabhängig davon zu respektieren.

Aber es gibt Ausnahmen

Doch wie fast immer im Leben, gibt es auch hier Ausnahmen vom grundsätzlichen Einwilligungserfordernis. Diese sind in erster Linie in § 23 Abs. 1 KunstUrhG zu finden:

1. Ausnahme: Personen der Zeitgeschichte

Handelt es sich bei der abgebildeten Person um eine Person der Zeitgeschichte, ist deren Einwilligung nicht erforderlich. Darunter fallen Prominente wie Schauspieler und Politiker. Fotos, auf denen diese Personen abgebildet sind, sind Bildnisse mit zeitgeschichtlichem Bezug, für die das Einwilligungserfordernis nicht gilt.

2. Ausnahme: Beiwerk

Wenn im Bildmittelpunkt eine Landschaft, ein Gebäude oder eine Örtlichkeit steht und die abgebildete Person nur am Rande auf dem Bild erscheint, dann ist auch keine Einwilligung der abgebildeten Person erforderlich. Juristisch betrachtet ist die Person dann nämlich nur Beiwerk.

Beim Entscheiden kann folgende Überlegung hilfreich sein: Kann man sich die betreffende Person wegdenken, ohne dass sich irgendetwas an der Bildaussage ändert, ist die betreffende Person nur eine Randerscheinung.

3. Ausnahme: In der Masse „untergehen“

Bilder, die z. B. bei einer betrieblichen Feier gemacht werden, können immer dann ohne Einwilligung der abgebildeten Personen veröffentlicht werden, wenn nicht bestimmte Personen, sondern die Ansammlung von Menschen im Vordergrund steht. Im Mittelpunkt der Abbildung steht dann, die Stimmung einzufangen und dem Betrachter die Atmosphäre der Feier zu vermitteln.

Dabei muss die einzelne Person in der Masse „verschwinden“. Der Maßstab, der dabei anzulegen ist, lautet auch hier: Denkt sich der Betrachter des Bildes die betreffende Person weg, darf sich die Aussage des Bildes nicht verändern. In diesem Fall ist keine Einwilligung der betreffenden Person erforderlich.

Die miteinander schmusenden Kollegen aus der Personalabteilung oder der betrunkene Controller, der seinen Rausch auf dem Tisch ausschläft, wird allerdings kaum unter diese Ausnahmeregel fallen.

Praxistipp: So geht es ohne Einwilligung

Geben Sie für folgende Situationen grünes Licht: Wenn die bei der Feier gemachten Fotos im Einverständnis mit dem Abgebildeten entstehen, ausschließlich für private Zwecke genutzt werden – also beispielsweise zur persönlichen Erinnerung – und keine Veröffentlichung (z. B. bei Facebook) beabsichtigt ist, ist keine Einwilligung erforderlich.


Quelle:
Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn

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Quelle: www.kh-pforzheim.de
Stand: 25.03.19 um 10:25 Uhr