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Kreishandwerkerschaft Pforzheim


    

Wichtige Informationen
 
Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen zu wichtigen Themen
 
Metaller suchen dringend Nachwuchs!
27. Oktober 2017
 
Vor gut gefüllten Rängen konnte Obermeister Thomas Hagenlocher (Bild 2. von links) seine Innungsmitglieder zur diesjährigen Hauptversammlung der Metall-Innung Pforzheim-Enzkreis im Seehaus begrüßen. Unter den Gästen auch Kreishandwerksmeister Rolf Nagel (Bild links)und IKK-Geschäftsführerin Maritta Goll. Nach kurzen, einleitenden Worten des Obermeisters informierte Studienrat Jens Leubner (Bild rechts) von der Alfons-Kern-Schule über die letzte Gesellenprüfung. Leider nahmen an dieser wieder nur 9 Auszubildende teil, mit teils sehr gemischten Ergebnissen. Innungsgeschäftsführer Mathias Morlock informierte in diesem Zusammenhang darüber, dass die Notenverteilung und die Durchschnittsnote an sich genau der Gesamtdurchschnittsnote über alle Handwerk hinweg entspreche und die zurückgehenden Lehrlingszahlen und teils schlechten Prüfungsleistungen kein Phänomen nur innerhalb der Metallinnung seien. Diese Entwicklung könne man im gesamten Handwerk vor Ort beobachten.
Einige Betriebe berichteten, dass sie gerne mehr Auszubildende einstellen würden, es aber an qualifizierten Bewerber mangele. Teilweise würden so gut wie keine Bewerbungen auf Lehrstellen- oder Stellenangebote eingehen. Auch dies, laut Morlock, eine Situation die viele andere Handwerksbereiche auch beklagten.
Erfreut zeigte sich Obermeister Hagenlocher über die leicht steigende Mitgliederzahl in der Metall-Innung, was nicht dem landesweiten Trend entspreche und ein Verdinest des Außendienstmitarbeiters der Kreishandwerkerschaft sei. So gehören derzeit 42 Metallbaubetriebe der lokalen Metall-Innung an. Ein Plus von immerhin 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Nach der Vorlage und Genehmigung des Jahresrechnungsergebnisses und des Haushaltsplans für das kommende Jahr standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Hierbei wurden die bisher agierenden Personen stets einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neuer und alter Obermeister ist damit Thomas Hagenlocher. Als seine beiden Stellvertreter stehen ihm Frank Herrmann und Ulli Wetzel weiter zu Seite. Weitere Vorstandmitglieder sind Jörg Bleiholder, Stefan Schröder, Harald Rottner, Gerhard Reinbold, Leander Glaser und Wolfgang Stoll. Im Amt der Rechnungsprüfer bestätigt wurden Bernd Lepple und Willi Jost.
Nach den Wahlen berichtete Bernhard Pfeffer (2. von rechts), Leiter des Referats Technik beim Unternehmerverband Metall Baden-Württemberg über die Zertifizierung und Entwicklung im Bereich der DIN EN 1090 (Schweißtechnik).
Gregor Böhm vom Versorgungswerk der Signal Iduna informierte im Anschluss daran über das neue Betriebsrentenstärkungsgesetz und die Möglichkeiten, Mitarbeiter bei der Altersvorsorge zu unterstützen und sie fester an den Betrieb zu binden. Gerade in Zeiten akuten Fachkräftemangels eine durchaus sinnvolle Maßnahme, so Morlock.

Schreinerausstellung gut besucht
12. Oktober 2017
 
Die diesjährige Ausstellung der Gesellenstücke im Schreinerhandwerk, welche über drei Wochen hinweg im Haus des Handwerks in Pforzheim stattfand, ist wieder auf großes Interesse gestoßen. Hiervon berichtete Obermeister Reinhard Engel bei der Verleihung des Publikumspreises. Über 400 Besucher hatten die Ausstellung begutachtet. Davon nahmen rund die Hälfte am Gewinnspiel teil, wo es galt, seine Stimme dem persönlichen Lieblings-Gesellenstück zu geben.
Die Wahl fiel dabei auf die Standuhr von Carmen Ostertag (Ausbildungsbetrieb Heinzelmann, Mühlacker), welche rund 45 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen konnte. Frau Ostertag erhielt von der Firma Seefelder dafür einen hochwertigen Akku-Schrauber.
Als Gewinnerin des Besucherpreises wurde Natascha Stock aus Remchingen gezogen. Sie erhielt an ihrem Geburtstag eine Damen-Armbanduhr gestiftet von der Sparkasse Pforzheim Calw, welche sie sich in den Schmuckwelten Pforzheim selbst hat aussuchen können.
Bild von links: Ute Fleig (Firma Heinzelmann), Herr Jansen (Fa. Seefelder), Carmen Ostertag, Innungsobermeister Reinhard Engel, Natascha Stock und Ulrich Haag (Sparkasse Pforzheim Calw)

Kfz-Gewerbe begrüßt verpflichtende Endrohrmessung im Rahmen der AU
22. September 2017
 
Das Kfz-Gewerbe begrüßt das heutige Votum des Bundesrates, der schärferen Regelungen bei der Abgasuntersuchung (AU) zugestimmt hat. Künftig wird bei der Abgasuntersuchung die so genannte „Endrohrmessung“ Pflicht. ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: "Wir haben uns aktiv für diese Modernisierung der AU eingesetzt und begrüßen ausdrücklich das positive Votum des Bundesrates. Die verpflichtende Endrohrmessung dient dem aktiven Umweltschutz und gibt insbesondere den Autofahrern ein Stück mehr Sicherheit." Denn entscheidend sei, was hinten rauskomme. Das habe der Abgas-Skandal gezeigt. Die modernisierte AU sei eine Konsequenz aus diesem Skandal. Ein nächster Schritt sollte nun die Hardware-Nachrüstung der Euro 5-Diesel sein. Mit der Kompetenz der über 36 000 anerkannten AU-Betriebe ist die flächendeckende Umsetzung einer modernisierten AU möglich. Jährlich werden in Deutschland rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt.

Markt der gebrauchten Diesel bricht ein
22. September 2017
 
Das Interesse an gebrauchten Pkw entwickelt sich leicht rückläufig – und entspricht damit im August einem bisher wechselhaften Jahresverlauf. Wie der Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg mitteilte, summierten sich die Pkw-Besitzumschreibungen im vergangenen Monat in Baden-Württemberg auf 82.049 (Vorjahr: 84.533) Umschreibungen. Das waren 2,9 Prozent weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Erstmals in diesem Autojahr habe die Diesel-Diskussion „zweistellige Spuren in der Monatsbilanz hinterlassen“, sagte Dr. Harry Brambach, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes, zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken. Mit minus 12,5 Prozent sei der Markt der gebrauchten Diesel-Pkw in den Sog der durch die Fahrverbotsdiskussion bedingten Abwärtsspirale geraten. Dies entspreche 25.166 (Vorjahr: 28.757) Verkäufen. Leicht im Plus mit 1,5 Prozent habe der gebrauchte Benziner den Sommer- und Ferienmonat überstanden. Dies waren 55.626 (Vorjahr: 54.811) Umschreibungen.

Wie im Neuwagenmarkt schreibe auch bei gebrauchten Pkw das Segment der alternativen Antriebe große prozentuale Verbesserungen, aber kleine absolute Zahlen. Brambachs Angaben zufolge legten Stromer um 98,4 Prozent auf 123 Halterwechsel zu. Hybrid-Pkw schrieben 76,4 Prozent plus auf 441 Verkäufe und die gasbetriebenen Gebrauchtwagen hätten um fünf Prozent auf 686 Verkäufe zugenommen. Brambach: „Erfreulich ist die steigende Resonanz für Autogas-Pkw.“

Im gesamten Jahresverlauf komme der Pkw-Gebrauchtwagenmarkt im Südwesten damit auf 665.319 (Vorjahr: 670.834) Fahrzeuge. Das seien 0,8 Prozent weniger Halterwechsel als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Deutlich im Minus stecke der Diesel mit 4,7 Prozent für das bisherige Autojahr.

Quelle: Pressemeldung Landesverband des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg

Existenzgründer aufgepasst!
19. September 2017
 
In Zusammenarbeit mit der rhotert Unternehmensberatung bieten wir eine Infoveranstaltung zum Thema „Ab morgen bin ich mein eigener Chef“ an. Sofern Sie Interesse hieran haben, melden Sie sich bitte direkt bei rhotert an.

www.kh-pforzheim.de/kundendaten/flyer-mein-eigener-Chef-rhotert.pdf

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